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Vor 70 Jahren trafen die ersten Teile der norwegischen „Tysklandsbrigaden“ in Norddeutschland ein
Zwei Zugführer der „Tysklandsbrigaden“, Leutnant Kjell Michaelsen (li.) und Leutnant Andreas Hauge (re.), bei einer Lagefeststellung während einer freilaufenden Übung des II. Bataillons der Brigade 472 im Winter 1947/48 in Niedersachsen (Forsvarsmuseet, Norge)
Zwischen 1945 und 1955 sicherten die vier Siegermächte des Zweiten Weltkriegs mit unterschiedlich starken Besatzungstruppen ihre jeweiligen Besatzungszonen in Deutschland militärisch ab. Großbritannien ließ sich dabei von verschiedenen europäischen Verbündeten unterstützen. Auch das Königreich Norwegen stellte hierfür ein immerhin ca. 5.000 Soldaten starkes Kontingent, welches vor rund 70 Jahren seinen Dienst in Norddeutschland aufnahm und diesen sechs Jahre lang versah.
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Dieter Kollmer
Feldpostbriefe von Dr. Walther Jung an seinen älteren Schwager Josef Reichardt, 1941–1944
Cover Jung, Als Truppenarzt an der Ostfront
In den letzten 20 Jahren hat sich in der Feldpostforschung viel getan. Dass die Möglichkeiten und Perspektiven, die die Briefe vergangener Generationen von Soldaten der historischen und auch der familiären Forschung bieten, noch keineswegs ausgeschöpft sind, zeigt Otmar Jung mit seinem neuen Buch. Dieses bietet dem Leser nicht nur eine einordnende Edition zahlreicher Feldpostbriefe, sondern bettet diese in den aktuellen militärgeschichtlichen Forschungsstand ebenso ein, wie in die komplexe Familiengeschichte.
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Pit Stoye

Der Kommandeur des ZMSBw in Potsdam, Oberst Dr. Hans-Hubertus Mack, tritt zum 30. September in den altersbedingten Ruhestand. Auf ihn folgt Kapitän zur See Dr. Jörg Hillmann.

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Markus Pöhlmann
Wie die Bundeswehr auf den Hund gekommen ist
Roettiger-Kaserne in Hamburg-Fischbeck (1938 Baubeginn, ab 1940 genutzt, 2004 aufgegeben)
Bundesverteidigungsministerin Ursula von der Leyen kündigte infolge der jüngst bekannt gewordenen rechtsextremen Umtriebe an einigen wenigen Standorten der Bundeswehr und den medial weit bekannten Bildern eines Besprechungsraumes in der Kaserne Illkirch an, die „Richtlinien zur Traditionspflege und zum Traditionsverständnis der Bundeswehr“ aus dem Jahr 1982 zu überarbeiten. Wenngleich ein kausaler Zusammenhang zwischen mutmaßlich rechtsextremen Offizieren und unreflektierten Wandmalereien im Wehrmachtdesign nicht sofort plausibel erscheint, erregte von der Leyens zusätzliche Ankündigung zu Kasernenumbenennungen Aufsehen. So offensiv hatte sich keiner ihrer Amtsvorgänger exponiert. – Lediglich der frühere Kulturstaatsminister im Bundeskanzleramt, Michael Naumann, kündigte 1999 an, das Namensproblem in wenigen Monaten zu lösen. Daraus wurde jedoch nichts. – Ein Blick in die Namensgebungen in der Bundeswehr lohnt angesichts der ministeriellen Ankündigung, weil er Einblicke in das Geschichtsverständnis der Bundeswehr vermitteln kann, das so gar nicht zur Bundeswehr passt.
Von: 
Heiner Möllers
Die Online-Ausstellung des Forschungsprojekts „Making War, Mapping Europe Militarized Cultural Encounters 1792–1920“
Making War, Mapping Europe, URL: http://www.mwme.eu/index.htm
Unterschiedliche Artefakte – Bilder, Zeichnungen, Briefe, Alltagsgegenstände – dokumentieren kulturelle Begegnungen zwischen Okzident und Orient. Wie das im Falle von militarized cultural encounters und außerhalb von Museen und Archiven funktioniert, darauf bietet die hervorragend vorbereitete und mit sorgfältig recherchierten Begleitbeiträgen ausgestattete Online-Ausstellung, die im Folgenden besprochen wird, eine spannende und außergewöhnliche Antwort.
Von: 
Deniza Petrova
Zentrum für Militärgeschichte und Sozialwissenschaften der Bundeswehr (ZMSBw), Potsdam, 27. Januar 2017
Herbert Rikli: Hurra! Ein Kriegs-Bilderbuch, Loewe Verlag, Stuttgart 1915, 23 S., hier: Einband, in: Staatsbibliothek zu Berlin – Preußischer Kulturbesitz, Digitalisierte Sammlungen, URL: http://resolver.staatsbibliothek-berlin.de/SBB0000B96400000001, Zugriff 01.02.2017.

„Was ist ‚Wehrerziehung‘?“ Dieser Frage hat sich am 27. Januar 2017 ein vom Zentrum für Militärgeschichte und Sozialwissenschaften der Bundeswehr (ZMSBw) in Potsdam organisierter Workshop angenommen.

Von: 
Yves Müller
Der Kalte-Krieg-Diskurs im digitalen Spiel
Amerikanische und sowjetische Panzer am Checkpoint Charlie, 1961
Der Kalte Krieg wurde vom allesbestimmenden und allesumgreifenden globalen Konflikt zu einer Marke mit Wiederkennungswert. Sie funktionierte vor allem aufgrund kollektiver Ängste, die auch nach dem Kalten Krieg noch präsent blieben. Computerspiele greifen die Schwarz-Weiß-Unterscheidungen dieses Konflikts auf und schreiben sie fort.
Von: 
Eugen Pfister
erstellt von Christoph Salge, basierend auf einem Screenshot aus Crusader Kings 2 und der Aufnahme einer historischen Karte. https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Portolan_vesconte_1318_sea_of_Azov.jpg
Computerspiele transportieren Geschichtsbilder und regen zur Diskussion über Geschichte an – allerdings nur dann, wenn Geschichte Teil der Spielmechaniken ist, und nicht allein die Kulisse, vor der die Handlung spielt.
Von: 
Christian Götter, Christoph Salge
Abb. 1: Seite 155: Zerstörungen in einem Dorf im Aisne-Tal an der Westfront
2016 gelang der Bibliothek für Zeitgeschichte in der Württembergischen Landesbibliothek der Kauf des Kriegstagebuchs von Hans von Winterfeldt, deutscher Generalleutnant und Oberquartiermeister in den Jahren 1914-1918. Bei dem Tagebuch handelt es sich um eine zentrale, bisher in der Fachwelt völlig unbekannte Quelle zu einer wichtigen Persönlichkeit des Ersten Weltkriegs. Mittlerweile wurde es digitalisiert und ist über den Karlsruher Virtuellen Katalog (KVK) oder das Themenportal Erster Weltkrieg der Bibliothek für Zeitgeschichte online einsehbar.
Von: 
Christian Westerhoff
Die militärische Debatte über den Krieg der Zukunft 1880-1914
Cover Förster, Vor dem Sprung ins Dunkle
Binnen weniger Wochen scheiterten im Spätsommer 1914 die Operationspläne nahezu aller Kriegsparteien. Anders als geplant, hatten ihre Offensiven nicht mit einem raschen Sieg, sondern im Patt des Stellungskrieges geendet. In der Folge ist immer wieder die Frage aufgeworfen worden, wie es dazu kommen konnte. Hatten die europäischen Militärs die Zeichen der Zeit nicht erkannt? Wie hatten sie sich einen zukünftigen Krieg vorgestellt? Ein neuer Sammelband gibt Antwort.
Von: 
Christian Th. Müller

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